Überwacht die Überwacher
10 août 2008 | Anonymity & Privacy - deutsch - 0 commentaires :: Überwachung, google, Kartographie, Videokameras

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Das Projekt BooCompany kartographiert, und da findet das Web Zwo-Null nun endlich seinen Existenzgrund, Standorte von Überwachungskameras in Deutschland, lese ich soeben bei annalist.
Wie Anne schon anmerkt, ist das Traurige an diesem doch tollen Projekt leider, dass die Kartographierung über die einfach zu implementierenden GoogleMaps stattfindet. GoogleMaps, das heißt Google-Logs und Google-Allmacht. Eine Kommentatorin weist darauf hin, daß OpenStreetMap ein Extrafeature für das Kartographieren von Überwachung durch den Menschen anbietet.
In Frankreich fertigt das CREP (Comité pour la réappropriation de l’Espace Public) statische Karten der städtischen Überwachungskameras in Strasbourg an (2007, 2004, 2003).
Früher mal, als alle noch von Interaktivität sprachen, da hatte sich das Institute for Applied Autonomy mit dem Projekt ISee eine interaktive Karte der Überwachungskameras in Manhattan ausgedacht, die dem Benutzer einen Weg durch die Stadt kalkulierte, ohne von den verzeichneten Überwachungskameras gesehen zu werden. Die Karte scheint leider aber nicht mehr funktionell zu sein.
Da bleibt nur noch das CameraZapping mit dreifarbigen Superlasern. Aber wie der Autor schon anmerkt, können Kameras heutzutage so klein sein, daß gezieltes zapping total unmöglich ist. (Und wer will schon mit einer riesigen Laserpistole herumlaufen den ganzen Tag lang?)

Seit vielen Jahren ist nun bekannt, daß einige Hersteller von Druckern - Laserdruckern und Kopierern, um genau zu sein - von der amerikanischen Regierung [1] und anderen [2] überzeugt oder gezwungen worden sind, das Drucken unsichtbarer Wasserzeichen auf jedes zu bedruckende Blatt Papier zu standardisieren. Diese Wasserzeichen bestehen aus gelben Punkten, die